Das berühmte Traditionshotel Métropole am De Brouckère-Platz in Brüssel soll 2025 wiedereröffnet werden. Dies meldeten mehrere belgische Tageszeitungen am Dienstag. Das Fünfsterne-Hotel wurde von einem Investmentfonds übernommen, der seinerseits bereits einen Betreiber gefunden hat.
Das Brüsseler Traditionshotel Métropole wird 2025 wiedereröffnet
Am Dienstag wurde bekannt, dass das vor zwei Jahren geschlossene Hotel an den Lone Star Fund veräußert wurde, ein Investierungsfonds. Das Hotel Métropole war eines der letzten großen Hotels in der belgischen Hauptstadt, dass noch in Händen einer Familie war. Doch jetzt trennt sich die Familie Bervoets von dem Belle Époque-Gebäude aus dem Jahr 1895.
Das Hotel war seit April 2020 geschlossen. Nach einer langen Baustelle vor der Türe, den Terroranschlägen auf Zaventem und Brüssel im Jahr 2016 und nicht zuletzt nach der Corona-Pandemie ging der Familie Bervoets die Luft aus.
Zwar wurde zwischenzeitlich das Café von einigen ehemaligen Mitarbeitern wieder geöffnet, doch es kamen zu wenig Gäste, damit sich das Ganze rentieren konnte. Auch zwischenzeitliche Events und Seminare oder auch die Bereitstellung des Hauses zu Filmaufnahmen und für Ausstellungen brachten keine Wende.
Nach einer langen Baustelle vor der Türe, den Terroranschlägen auf Zaventem und Brüssel im Jahr 2016 und nicht zuletzt nach der Corona-Pandemie ging den Betreibern die Luft aus.
Jetzt hat der Investmentfonds Lone Star Fund das Hotel Métropole übernommen und der neue Betreiber des Traditionshauses, das französische Unternehmen Centaurus Hospitality Management, möchte hier ab dem vierten Quartal 2025 wieder Hotelbetrieb möglich machen. Vorher wird das Kultgebäude aber noch einer gründlichen Renovierung unterzogen.
Die bisherigen Besitzer, die Gesellschaft NV Hotel Métropole der Familie Bervoets, und auch Brüssels Bürgermeister Philippe Close (PS) freuen sich darüber, dass das Haus langfristig gerettet zu sein scheint.
Die Übernahme des Hotels umfasst das Gebäude mit seinem Hotel- und seinem Café-Teil an sich, aber auch insgesamt 9 Geschäftsräume in der nahegelegenen Niewstraat, in denen derzeit Mode- und Kosmetikgeschäfte betrieben werden. Über Summen zu dieser Übernahme wurde nichts bekanntgegeben… Sicher ist nur, dass sich diese Immobilien in der teuersten Lage Brüssels befinden.
