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Erneut müssen Kinderkrippen in Flandern eine Zeit lang geschlossen werden

In Bilzen in der flämischen Provinz Limburg wird eine privat geführte Kinderkrippe für die Dauer von drei Monaten geschlossen. Die flämische Landesagentur für Kleinkindbetreuung wurde einmal mehr von Missständen bei der Betreuung von Kindern in dieser Einrichtung unterrichtet. Am Montagnachmittag teilte die Behörde mit, dass alle Einrichtungen eines Kindertagesstätten-Betreibers in Flämisch-Brabant geschlossen werden. 

Andreas Kockartz
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Mehrere Eltern hatten sich über die Krippe „Het Warm Nestje“ (etwa „Das warme Nestchen“) im limburgischen Bilzen beschwert. Das betraf unter anderem den Vorwurf, dass dort die Kleinkinder zum Essen gezwungen werden sollen. Inzwischen wird in dieser Krippe im Auftrag der Landesagentur für Kleinkindbetreuung in Sachen Kindesmisshandlung ermittelt.  

Die Gemeindeverwaltung von Bilzen sucht derweil nach einer Lösung für die Betreuung der insgesamt 24 Kinder, die in der betroffenen Krippe täglich aufgenommen werden. Möglicherweise können einige Kleinkinder auch in Krippen oder Einrichtungen in anderen Gemeinden in der Umgebung von Bilzen betreut werden.

In letzter Zeit häufen sich Fälle von Problemen in Kinderkrippen in Flandern und zuletzt trat die Leiterin der Landesbehörde zurück, weil ihr vorgeworfen wurde, ihre Agentur nicht im Griff zu haben.

Weiter Krippen geschlossen

Am Montagnachmittag teilte die flämische Landesagentur für Kleinkindbetreuung mit, dass alle Kindertagesstätten der Gruppe „Mippie en Moppie“ in den Ortschaften Keerbergen und Zemst in der Provinz Flämisch-Brabant geschlossen werden.

Eine der Kinderkrippen wurde bereits letzte Woche dicht gemacht, nach dem bekannt wurde, dass dort ein Kleinkind in einen Schlafsack gezwängt und mit Klebebane fixiert wurde. Im Zuge dessen erreichten die Behörde weitere Meldungen zu bedenklichen Vorgängen und jetzt wurden alle Krippen des gleichen Betreibers für mindestens drei Monate gesperrt. Auch hier werden jetzt umfassende Untersuchungen durchgeführt. 

Bedenkliche "Methoden" bei "Mippie en Moppie"

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