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COP27: Belgiens Klimaministerin kommt mit gemischten Gefühlen vom Klimagipfel zurück

Belgiens Klima- und Umweltministerin Zakia Khattabi (Ecolo, Foto) verlässt den Weltklimagipfel in Ägypten mit gemischten Gefühlen. Einerseits begrüßt die frankophone Grüne den Ausgleichsfonds zur Klimagerechtigkeit, andererseits aber geht ihr die Abschlusserklärung des Gipfels COP27 nicht weit genug. Sie kritisiert vor allem, dass die Verringerung der Schadstoff-Emissionen nicht weit genug gehen. 

Andreas Kockartz
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Angesichts der Tatsache, dass die Klimagipfel von Paris und Glasgow das Ziel gesteckt hatten, die Erderwärmung auf nur etwa 1,5 Grad zu beschränken, sei die Abschlusserklärung vom Sharm-El-Sheik weit davon entfernt, eine Katastrophe vermeiden zu können, so Khattabi.

Inzwischen gehen Wissenschaftler von einer Erderwärmung von mittelfristig bis zu 2,5 Grad aus. Deshalb reiche das Abkommen vom COP27 bei weitem nicht aus.

Die Ecolo-Ministerin begrüßt zwar den Ausgleichsfonds für Klimagerechtigkeit für die Länder der Dritten Welt, die schon jetzt unter den Folgen des Klimawandels leiden, doch dass man im Zuge dessen eine weitreichende Senkung des Schadstoffausstoßes vermissen lasse, sei katastrophal.

„Ich kann meine Enttäuschung nicht verbergen“, sagte Khattabi gegenüber unseren Kollegen des frankophonen Rundfunks RTBF: „Wir hätten und hier auf eine Umsetzung der Abkommen von Paris und Glasgow einigen sollen, doch davon sind wir weit entfernt.“

Khattabi kritisiert in diesem Zusammenhang auch, dass man angesichts der Klimakrise derzeit wieder massiv auf Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen zurückgreift. 

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