Wenn am 28. November in Brüssel die große Demonstration gegen Gewalt gegen die Polizei stattfindet, schließen sich dem auch die Feuerwehren und die Ambulanz-, Not- und Erste Hilfedienste an. Auch sie wollen damit ein Zeichen gegen die Gewalt gegen sie im Zuge von Einsätzen setzen.
An der Polizei-Demo am 28. November beteiligen sich auch Brüssels Notdienste und Feuerwehren
Die Notdienste und die Feuerwehren in der belgischen Hauptstadt sind nicht erst seit gestern Ziel von Gewalt oder verbalen Anfeindungen, wenn sie im Einsatz sind, wie die Gewerkschaften dazu mitteilen: „Man bewirft uns mit Gegenständen, beschießt und mit Feuerwerkskörpern oder Krachern und nicht selten wird auch körperliche Gewalt gegen uns angewendet.“
In der Brüsseler Hauptstadt-Region sei die Feuerwehr inzwischen auch das Opfer von organisierter Gewalt, hieß es am Wochenende in der frankophonen Sonntagszeitung „7 sur 7“ dazu.
Die Demonstration gegen Gewalt gegen die Polizei ist eine Reaktion auf einen Angriff auf zwei Polizisten, bei dem am Abend des 10. Novembers in Schaarbeek am Brüsseler Nordbahnhof ein Beamter durch Messerstiche ums Leben kam und ein zweiter schwer verletzt wurde.
Aktionen auch im Dezember
Ende Oktober hatten die Verbände der Brüsseler Not- und Hilfsdienste nach Gesprächen mit den Gewerkschaften angekündigt, im Dezember einen Streik durchführen zu wollen. Für die Zeit der Weihnachts- und Neujahrsferien wurde zudem beschlossen, dass bei jedem Einsatz der Feuerwehr oder der Notdienste in Brüssel eine Polizeistreife zum Schutz der Mannschaften dabei sein wird.
