Am Donnerstagabend sind erneut zwei Sprengsätze vor Wohnhäusern in den Antwerpener Stadtteilen Berchem und Deurne gezündet worden. Da die Häuser in der Vergangenheit bereits Ziele von Anschlägen wurden, deren Ursache in der Drogenkriminalität gesucht wird, hatte die Polizei mobile Überwachungskameras aufgestellt. Dass sie gefilmt werden könnten, hat die Täter nicht abgeschreckt.
Zwei Explosionen vor Wohnhäusern in Deurne und Berchem - mobile Polizeikamera schreckt Täter nicht ab
Die Explosion in der Deken de Winterstraat in Berchem ereignete sich vergangene Nacht gegen 1 Uhr. Bei der Explosion wurde die Tür eines Hauses beschädigt. In der Nacht vom 2. auf den 3. November war auch bereits ein Sprengsatz an diesem Haus gezündet worden. Anfang August brannte ein Auto vor dem Haus aus. Deshalb stellte die Polizei eine mobile Überwachungskamera direkt gegenüber auf.
Nicht viel später in der vergangenen Nacht explodierte ein Sprengsatz in der Van Lissumstraat in Deurne, bei der die Tür beschädigt wurde. Auch hier war auf der anderen Straßenseite bereits eine Überwachungskamera abgestellt worden.
Die Polizei sperrte beide Straßen für die Ermittlungen ab. Wie bei allen früheren Vorfällen in Antwerpen wird ein Zusammenhang mit dem Drogenhandel gesucht.


