Das Anfang dieser Woche eingereichte Angebot für die Übernahme angeschlagene Handelskette Makro Belgium wurde abgelehnt. Mehr als tausend Arbeitsplätze könnten dadurch verloren gehen, wie die Zeitung De Standaard schreibt.
Übernahmeangebot für Makro abgelehnt, mehr als tausend Arbeitsplätze bedroht
Makro Cash & Carry Belgien, die Gesellschaft, die die Makro- und Metro-Geschäfte verwaltet, hatte Mitte September vom Antwerpener Handelsgericht Gläubigerschutz erhalten. Der vom Gericht angestellte Insolvenzverwalter leitete den Verkauf der gesamten Einzelhandelskette oder von Teilen in die Wege. Die Gruppe besteht aus elf Geschäften des Gastronomie-Großhändlers Metro und sechs Filialen der Supermarktkette Makro. Insgesamt beschäftigen die Geschäfte 2.000 Leute.
Es gab mehrere Angebote für die Übernahme der belgischen Makro Cash & Carry-Filialen, aber nur das Angebot von Sligro für die Metro-Filialen wurde vom Insolvenzverwalter angenommen. Für die Makro-Geschäfte gab es nur ein Angebot, das nun aber offenbar nicht den Anforderungen entspricht Die Makro-Geschäfte scheinen also auf den Konkurs zuzusteuern, wodurch der Verlust von mehr als tausend Arbeitsplätzen droht.
