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Premierminister Alexander De Croo
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Raketeneinschläge in Polen: Belgiens Premier De Croo ruft zu Zurückhaltung auf

Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto) hat nach den Raketeneinschlägen in Polen, bei denen zwei Menschen ums Leben kamen, zu Zurückhaltung aufgerufen. Inzwischen ist bekannt, dass die Raketen aus der Ukraine kamen und dass diese wohl Luftabwehrraketen waren, die russische Raketen abfangen sollten. 

Andreas Kockartz
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Premier De Croo sagte am Mittwochmorgen, dass eine gründliche Analyse des Vorgangs kommen müsse. Russland habe enorm viele Raketen auf die Ukraine abgefeuert und darauf habe die Ukraine mit Luftabwehrgeschossen reagieren müssen. „Diese Kombination hat wohl dazu geführt, dass es zu diesen Explosionen gekommen ist,“ so der Premier, der weiter unterstrich: „Ohne russische Angriffe wäre eine Luftabwehr nicht nötig…“

Bundesverteidigungsministerin Ludivine Dedonder (PS) twitterte inzwischen ebenfalls, dass die Raketen, die auf Polen niedergegangen seien, wohl ukrainische Luftabwehrgeschosse waren. Unbestätigten Berichten zufolge schrieb sie: „Stücke von russischen Raketen und einer ukrainischen Gegenrakete sollen in Polen abgestürzt sein.“

Am Mittwochmorgen trafen sich die 30 in Brüssel akkreditierten Nato-Botschafter zu einer Dringlichkeitssitzung zu diesen Raketeneinschlägen in Polen. Polen ist ein Nato-Mitgliedsstaat. Inzwischen ist wohl deutlich, dass Polen jetzt noch Artikel 4 der Nato-Charta einfordern wird. Dies hätte zur Folge, dass es zu einer Konsultierungsrunde hätte kommen müssen, da sich ein Nato-Mitgliedsstaat bedroht fühlt. 

Nach den Raketeneinschlägen in Polen

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