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Umwelt & Klima
Energie

Belgien will sich als Zentrum für grünen Wasserstoff profilieren

Die belgische Regierung hat sich am Rande des Klimagipfels COP27 mit dem Gastgeberland Ägypten auf die Gründung eines weltweiten Forums für grünen Wasserstoff geeinigt. Dies teilte Bundesenergieministerin Tinne Van der Straeten (Groen) mit. Damit will sich Belgien deutlich als internationaler Hub für die Einfuhr dieses nachhaltigen Energiestoffs in Europa profilieren.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die belgische Bundesregierung will grünen Wasserstoff zu einer der Säulen der nachhaltigen und umweltfreundlichen Energiepolitik machen. Dazu soll die Gründung des „Green Renewable Hydrogen Forum“ beitragen. Dieses Forum soll dazu beitragen.

Ein weiteres Ziel dieses Forums ist, dass darüber Probleme und Hindernisse bei der Einfuhr von grünem Wasserstoff beseitigt werden sollen. Nicht zuletzt soll es unterstützend bei der Erschließung neuer Märkte wirken.

Inzwischen haben sich zwei wichtige internationale Energie- und Industrieverbände dem „Green Renewable Hydrogen Forum“ angeschlossen. Das sind die Internationale Agentur für erneuerbare Energie (IRENA) und die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO).

Das „Hydrogen Forum“ könne sowohl entwickelte Länder, als auch Länder, die auf Entwicklungshilfe angewiesen sind, zugutekommen und für soziale und wirtschaftliche Vorteile sorgen, wobei auch die lokale Bevölkerung etwas davon habe, so Belgiens Energieministerin.

Die flämische Grüne Van der Straeten sagte weiter dazu: „Belgien legt als importierendes Land Nachdruck auf die Respektierung von Menschenrechten, Land- und Frauenrechten, Zugang zu Wasser, Energie, vernünftige Arbeitsplätze und korrekte Löhne.“

Klimarechte würden ohne soziale Rechte nicht bestehen können, so die Ministerin, die in diesem Hinblick auf internationale Standards besteht und die damit auch Greenwashing vermeiden will.  

Grünes Licht für ein Wasserstoff-Gesetz

Die belgische Bundesregierung hat das allererste Wasserstoff-Gesetz verabschiedet. Dies meldet das Kabinett von Energieministerin Van der Straeten. Dieses Gesetz regelt die Beförderung von Wasserstoff über Pipelines. Das Gesetz fußt auf den Erfahrungen mit dem Transport von Gas über Pipelines und in der Erde verlegten Stromleitungen. 

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