Am Rande des Klimagipfels COP27 in Sharm-el-Sheikh in Ägypten hat sich Belgien gemeinsam mit einigen weiteren Staaten der „Global Offshore Wind Alliance“ angeschlossen. Diese Allianz will die weltweite Produktion von Windenergie auf hoher See deutlich steigern.
Belgien hat sich der "Global Offshore Wind Alliance" angeschlossen
Neben Belgien haben sich der „GOWA“ am Rande des Weltklimagipfels auch Deutschland, die Niederlande, Frankreich, die USA, Kolumbien, Irland, Norwegen und Japan angeschlossen. „GOWA“ hat ihren Sitz in Singapur.
Die hier angeschlossenen Länder wollen bis 2030 mindestens 300 Gigawatt Strom über Offshore-Windkraftanlagen auf hoher See produzieren. Bisher werden auf hoher See etwa 60 Gigawatt Kapazität produziert.
Belgiens Energieministerin Tinne Van der Straeten von den flämischen Grünen (Groen) sagte dazu, dass Belgien in der Nordsee eine umfassende nachhaltige Energiezone entstehen sollte.
Schon jetzt betreibt unser Land mehrere Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee und weitere Anlagen sollen hinzukommen. Dazu arbeitet Belgien eng mit den Niederlanden, mit Großbritannien und mit Dänemark zusammen.
Die „GOWA“ ist eine Initiative der Internationalen Agentur für nachhaltige Energie aus erneuerbaren Quellen, IRENA (International Renewable Energy Agency).
