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Inland
Justiz

Das Haus des belgischen Justizministers wird bewacht: Mögliche Demonstration erwartet

Mehrere Polizeistreifen halten das Anwesen von Bundesjustizminister Vincent Van Quickenborne (Open VLD) in Kortrijk in Westflandern im Auge. Gerüchten zufolge sei eine Demonstration vor seinem Haus geplant. Grund dafür sei der tödliche Messerangriff auf einen Polizisten am vergangenen Donnerstagabend in Brüssel. Inzwischen zollt Bundesinnenministerin Annelies Verlinden (CD&V) der Polizei in einem offenen Brief ihren Respekt.

Andreas Kockartz
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„Wir sind sowieso permanent am Haus von Minister Van Quickenborne anwesend“, verlautet dazu aus Kreisen der Polizeizone Kortrijk. Dies habe mit dem vereitelten Entführungsversuch gegen den Minister im September zu tun, der seinerzeit von der Drogenmaffia ausging.

Seit Sonntagnachmittag sei die Präsenz der Polizei erhöht wurden, als Gerüchte die Runde machen, dass Demonstranten vor dem Haus von Van Quickenborne auftauchen könnten. Am Sonntag fand dort keine Demonstration statt, weshalb einige der Polizisten, die dort Stellung bezogen hatten, wieder abgezogen wurden.

Und doch bleibt die Wachsamkeit in Kortrijk hoch, auch wenn es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Möglicherweise könnte eine Demonstration bei Van Quickenborne zuhause von den Polizeigewerkschaften ausgehen.

Diese fühlen sich von Justizminister im Stich gelassen und fordern nicht zuletzt seit dem tödlichen Anschlag auf einen Kollegen am Donnerstag in Brüssel, dessen Rücktritt. Die Gewerkschaften werfen ihm vor, zu wenig gegen die Gewalt gegen die Polizei zu unternehmen.

Offener Brief der Innenministerin an die Polizisten

In einem offenen Brief zollt Bundesinnenministerin Annelies Verlinden (CD&V) der Polizei ihren größten Respekt. Die Polizisten würden der Gesellschaft einen der wichtigsten Dienste erweisen, denn sie würden für sie Sicherheit der Bürger sorgen. Damit reagiert die Ministerin auf den tödlichen Messerangriff auf einen Polizisten in Brüssel. Verlinden stellte aber auch fest, dass die Gesellschaft für die Polizei da sein sollte, denn diese sei ihrerseits immer zur Stelle.  

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