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Das Museum "Hof van Busleyden" in Mechelen zeigt Meisterwerke mit einem Link zur eigenen Stadt

Das Museum „Hof van Busleyden“ (Foto) in Mechelen in der Provinz Antwerpen hat an diesem Wochenende die Kunstausstellung „Versteckte Perlen“ eröffnet. Diese Ausstellung präsentiert Werke, die in den vergangenen 700 Jahren in Mechelen entstanden sind oder die zu Sammlungen aus Mechelen gehören. Dabei kommt die ganze Bandbreite von Stilrichtungen zum Tragen, denn hier treffen Arbeiten, die im Mittelalter entstanden sind, auf zeitgenössische Werke. 

Andreas Kockartz
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Im „Hof van Busleyden“ sind noch bis Juni rund 100 Kunstwerke zu sehen, die in und um Mechelen entstanden oder die zu Sammlungen aus Mechelen gehören. „Wir haben eine schöne Auswahl aus 7 Jahrhunderten Kunst getroffen“, so Kristl Stubbe, die Direktorin des Museums: „Das sind nicht nur Werke aus Mechelen selbst, sondern das sind auch Arbeiten, die auf die eine oder andere Art und Weise einen Link mit unserer Stadt haben. Dies ist eine eigensinnige Zusammenstellung, die rühren kann oder die Verwunderung auslöst. Sie kann aber auch für Stirnrunzeln sorgen…“

Die hier gezeigten Werke kommen aus unterschiedlichen Zeiträumen oder Stilrichtungen und betreffen Malerei, Schmiedekunst oder auch Bildhauerei. „Einige Werke kommen aus der Sammlung des Museums, doch es gibt hier auch prächtige Leihgaben zu sehen, z.B. Werke, die zum ersten Mal nach Mechelen zurückkehren, seit die die Stadt verlassen haben,“ bemerkt Ausstellungskuratorin Hannah Iterbeke dazu.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Ein breitgefächertes Publikum ansprechen

Mit der Ausstellung „Versteckte Perlen“ soll ein möglichst breitgefächertes Publikum angesprochen werden. Es werden denn hier auch einige flämische Meisterwerke zu sehen sein, aber auch einige tolle Stücke, die zum ersten Mal überhaupt gezeigt werden (daher auch der Titel „Versteckte Perlen“). „Es ist eine große Entdeckungsreise mit großen Namen, wie Rubens oder Rinus Van de Velde und Antoon Van Dijck, doch wir haben auch Folklorestücke, wie „Die Mechelse Reuzen“ (etwa „Die Riesen von Mechelen)“, so Direktorin Stubbe.

Eines der Werke, die bei der Zusammenstellung dieser Ausstellung ausgewählt wurden, könnte aus dem Atelier von Jacon Jordaens kommen, sagte Kuratorin Iterbeke „und ist eine verborgene Perle in unserer eigenen Sammlung. Wir hatten überhaupt nicht gedacht, dass wir es hatten. Also denke ich, dass es sich lohnen wird, hierherzukommen.“

Die Ausstellung „Versteckte Perlen“ läuft noch bis zum 23. Juni 2023. Jeden ersten Donnerstagabend wird eine Nocturne bis 22 Uhr angeboten, bei der die Ausstellung in aller Stille besucht werden soll. Info: www.hofvanbusleyden.be/de  

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