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Inland
Wirtschaft

Student der UGent entwirft revolutionären neuen Reifen aus alten Autoreifen

Der 23-jährige Industriedesignstudent Wannes Van Laerhoven hat einen neuen Reifen erfunden. Mit Hilfe von 3D-Druckern in seinem Studentenwohnheim gelang es ihm, aus alten Autoreifen einen Reifen zu entwickeln und zu bauen, der nie wieder platt geht und der für Fahrräder, E-Roller und Rollstühle verwendet werden kann. 

Martina Luxen
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Eine Challenge der Universität Gent erregte den Erfindergeist in Wannes Van Laerhoven, der an derselbigen Industriedesign studiert. Eigentlich wollte er ursprünglich ein ganz neues Rad entwerfen. Nachdem er eine Fahrradfelge mit einem 3D entworfen und hergestellt hatte, fokussierte sich der Student auf die Entwicklung eines luftlosen Reifens für ein Skateboard. "Es hat mich einiges an Überlegung gekostet, aber ich habe all mein Wissen für dieses Projekt eingesetzt und es hat funktioniert", erzählte Wannes Van Laerhoven dem regionalen Radiosender Radio 2. 

“Wir könnten auch mit der NASA für die Mondlandefähre zusammenarbeiten.”

Wannes Van Laerhoven, Student und Erfinder

Mit der von Wannes Van Laerhoven verwendeten Technologie können Airless-Reifen in allen Formen und Größen gedruckt werden - für Rollstühle genauso gut wie für elektrische Steps.  

Als Produktionsmaterial werden nur alte Autoreifen verwendet: "Ich kann alten Autoreifen, die auf einer Mülldeponie liegen, buchstäblich ein neues Leben in Form eines luftlosen Reifens geben", so Van Laerhoven. Luftlose Räder haben den Vorteil, dass Stöße besser abgefedert werden. "Außerdem ist das Risiko einer Reifenpanne viel geringer. Wir werden uns anfangs auf Rollstühle konzentrieren, weil sie viele Probleme haben und wir ihre Zugänglichkeit fördern wollen. 

Auf der Suche nach Investoren

Vor kurzem wurde Wannes' Erfindung mit dem Preis Circular Economy Challenge 2022 ausgezeichnet. Ein von der Automarke Mitsubishi organisierter Wettbewerb. "Die Preise, die ich gewonnen habe, waren eine hervorragende Motivation für mich, dieses Projekt fortzusetzen", sagt der Student. Deshalb ist er auf der Suche nach Partnern und Investoren. "Diejenigen, die helfen können, können sich freiwillig melden, aber es gibt auch immer einen freien Platz für potenzielle Investoren!" 

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