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Inland
Wirtschaft

Generalstreik: Premier De Croo erinnert an Sondermaßnahmen für die Kaufkraft

Premierminister Alexander De Croo (flämische Liberale, Open VLD) versicherte am Mittwoch, dass seine Regierung bereits "eine ganze Reihe von Sondermaßnahmen" zur Förderung der Kaufkraft ergriffen habe, während die Gewerkschaften das Land mit einem Generalstreik in den Leerlauf versetzten. In einer Mitteilung forderte der Regierungschef die Belgier auf, "zusammenzustehen", anstatt Spaltungen und Abspaltungen zu schüren.

Martina Luxen Belga
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Der Regierungschef räumte ein, dass "viele Belgier heute in finanzieller Unsicherheit und damit in Sorge leben". "Aus diesem Grund hat die Regierung eine ganze Reihe von Sondermaßnahmen ergriffen, u. a. bis zu 1.000 Euro für die Energierechnungen in diesem Winter und ein erweiterter Energiesozialtarif für eine Million Familien.” 

"Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass damit nicht alle Probleme gelöst sind. Wir müssen in der Tat feststellen, dass kein Staat heute in der Lage ist, alle Wunden zu heilen, die durch diese (Energie-)Krise verursacht wurden", fügte De Croo hinzu.  

Nur in Belgien: automatische Lohnindexierung

Er erinnerte daran, dass Belgien darüber hinaus über eine automatische Lohnindexierung verfüge: "Ein einzigartiges System, das die Belgier gegen den Kaufkraftverlust aufgrund der Inflation schützt. Das gibt es in keinem anderen Land. Diese indexbedingten Erhöhungen werden von der öffentlichen Hand und von unseren Unternehmen bezahlt. Dieser Anstrengung sollte man sich bewusst sein muss", betonte der Premierminister. 

"Als Premierminister bin ich der Ansicht, dass wir diese Krise am besten durchstehen können, wenn wir gemeinsam handeln und nicht, indem wir Spaltungen und Abspaltungen schüren. Das ist der Geist, in dem diese Regierung vom ersten Tag an gearbeitet hat und auch weiterhin arbeiten wird. Indem wir darauf achten, die Kaufkraft der Bürger bestmöglich zu schützen, und gleichzeitig auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen achten", schloss er. 

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