Ein wichtiger Punkt bei der Klimakonferenz COP27 in Sharm El-Sheikh in Ägypten ist der Schaden, der durch Naturkatastrophen entsteht, die wiederum eine Folge des Klimawandels sind. Belgien schloss dazu ein Abkommen mit dem afrikanischen Land Mosambik ab. Dieses Abkommen umfasst auch 25 Mio. € an Hilfsgeldern zur Förderung von Projekten zum Schutz vor solchen Naturkatastrophen.
Klimakonferenz COP27: Belgien unterstützt Mosambik bei der Hilfe gegen Naturkatastrophen
Diese Mittel werden über einen Zeitraum von 5 Jahren in Tranchen von jeweils 5 Mio. € gezahlt. Belgien ist nach Dänemark das zweite Land, dass dem südafrikanischen Land Mosambik im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels unterstützt.
Belgiens Entwicklungshilfeminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) sagte dazu gegenüber VRT NWS: „Wir werden unter anderem das nationale Katastropheninstitut dort verstärken, in dem wir ihm dabei helfen, Klimarisiken schneller einschätzen zu können, damit sie dort die Bevölkerung schneller und besser vorwarnen können.“
Der Klimawandel sei in Mosambik leider schon längst angekommen, so der flämische Sozialist: „Wir müssen Ländern wie Mosambik dabei helfen, damit umzugehen. Sie sind für den Klimawandel eigentlich nicht verantwortlich. Ihre Rolle dabei ist minimal, doch der Schaden, den sie dadurch erleiden, ist enorm.“
Mozambik ist tatsächlich eines der afrikanischen Länder, die am heftigsten unter dem Klimawandel zu leiden haben. Belgien und Dänemark sind die ersten Länder weltweit, die sich zur indirekten Entschädigung via Hilfsprojekten entschieden haben.
