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Union-Berlin-Fans dürfen nicht nach Löwen zum Spiel gegen die Brüsseler Union anreisen

Berliner Union-Fans sind beim Spiel gegen Union Saint-Gilloise nicht willkommen

Fans von Union Berlin sind am Donnerstag beim Rückspiel gegen Union Saint-Gilloise in der Europa League in Löwen und Rund um das OHL-Stadion Den Dreef nicht willkommen. Dies ist aus einem Beschluss von Löwens Bürgermeister Mohammed Ridouani (Vooruit) und aus einer entsprechenden Polizeiverordnung ersichtlich. Damit soll vermieden werden, dass Berliner Hooligans in der Universitätsstadt in Flämisch-Brabant für Randale sorgen. 

Andreas Kockartz
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Dieser bürgermeisterliche Beschluss und die Polizeiverordnung, die die Berliner Fans daran hindern sollen, nach Löwen zu kommen, sind Teil der Strategie in Sachen Risikospiele. Löwens Polizeisprecher Marc Vranckx sagte dazu gegenüber der belgischen Nachrichtenagentur Belga: „Wir setzen jetzt maximal auf Kommunikation mit den deutschen Fans. Ziel ist, ihnen klar zu machen, dass es keinen Sinn hat, nach Löwen zu kommen, denn sie haben hier nichts zu suchen. Mit diesem Beschluss riskieren Leute, die die lange Reise doch antreten, um hier für Probleme zu sorgen, festgenommen zu werden.“

„Die UEFA hat Union Berlin nach der Randale beim Spiel in Malmö Sanktionen auferlegt“, ergänzt Bürgermeister Ridouani. Der flämische Sozialist erinnerte daran, dass in diesem Zusammenhang keine Gästetickets für das Stadion im Spiel gegen die Brüsseler Union verkauft wurden bzw. verkauft werden durften: „Wir wollen mit diesen Maßnahmen die Möglichkeit haben, gegen den harten Kern von Union Berlin vorgehen zu können, falls diese über Umwege an Tickets über die Gastmannschaft gelangen konnten.“

Berliner sollen Karten haben

Über Kontakte zwischen Löwen, Union Saint-Gilloise und der Berliner Polizei wurde bekannt, dass einige deutsche Fans via via doch an Karten für das Spiel gekommen sind. Die Beschlusse gelten 24 Stunden lang und zwar von Donnerstag, 10 Uhr am Morgen bis Freitag, 10 Uhr am Morgen. An den Eingängen zum Den Dreef-Stadion in Löwen werden Identitätskontrollen durchgeführt.

Der Vorstand von Union Berlin nannte die Vorgehensweise der belgischen bzw. der Löwener Behörden eine „unverständliche kollektive Strafe“, doch nach den UEFA-Sanktionen nach den Krawallen von Union-Fans im schwedischen Malmö gibt es keine andere Möglichkeit. Union Saint-Gilloise muss seine europäischen Spiele im OHL-Stadion in Löwen absolvieren, da das eigene Stadion in Brüssel nicht UEFA-tauglich ist. Und im Stadion eines anderen Brüsseler Vereins will die hiesige Union nicht spielen…   

Das "Stade Joseph Marien" von Union in Brüssel ist nichg UEFA-tauglich

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