Chrysanthemen kosten in Belgien derzeit noch nicht einmal 2 € für einen Strauß oder einen Topf bei den Versteigerungen. Trotz der Inflation sind diese Blumen gegenüber anderen Pflanzen nicht teurer geworden. Damit verdienen die Gärtnereien und die Gartenbaubetriebe in Belgien an diesen beliebten Blumen kaum noch etwas.
Chrysanthemen bleiben zu billig: Züchter, Gärtnereien und Gartenbauzentren sind besorgt
Eigentlich erfordert die Zucht von Chrysanthemen nicht besonders viel Energie, denn sie haben keine zusätzliche Wärme in der Aufzucht nötig. Teurer sind allerdings in letzter Zeit die erforderliche Pflanzenerde geworden und das Plastik für die Töpfe und die Verpackungen geworden.
Auch sind in den vergangenen beiden Jahren die Transportkosten angestiegen, was vor allem den Export von Chrysanthemen aus Belgien erschwert. Doch auf den Versteigerungen gehen die Preise kaum den steigenden Unkosten entsprechend in die Höhe und das bringt sowohl den Züchtern, als auch dem Einzel- und Großhandel Absatzprobleme.
In den Supermärkten und in den Gärtnereien sind Chrysanthemen derzeit für weniger höchstens 8 € pro Strauß oder pro Topf zu haben. Damit gehen dem Handel im Hinblick auf den 1. November und Allerheiligen hohe Umsätze dadurch. Der Sektor fordert, dass die Preise für Chrysanthemen steigen müssen, damit die höheren Unkosten für Zucht und Handel kompensiert werden können.
