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Transformationsplan bei der VRT: Weniger direkte Entlassungen

Im Rahmen der Sparmaßnahmen beim flämischen Rundfunk VRT wird es weniger direkte Entlassungen geben, als ursprünglich gedacht. Dies steht im Entwurf des Sozialplans, den die Direktion mit den Gewerkschaften besprochen hat. Die sozialistische Gewerkschaft ist mit diesem Entwurf nicht einverstanden und mit der Tatsache, dass dieser im Rahmen einer Personalversammlung am Dienstag vorgelegt wurde.

Andreas Kockartz
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Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk des belgischen Bundeslandes Flandern, VRT, unser Haus also, wird es im Rahmen der Umstrukturierung zu 67 direkten Entlassungen kommen und nicht, wie im April noch angegeben, um 116 Entlassungen. Dies steht im Entwurf des Sozialplans, den die Gewerkschaften und die Direktion bisher besprochen und verhandelt haben. 

Dass „nur“ 67 Stellen (Full Time Equivalent) direkt gestrichen werden, ist ein Resultat der bisherigen Sozialverhandlungen. Dem gegenüber stehen mehr freiwillige Abgänge beim flämischen Rundfunk. Bei der VRT müssen in den kommenden 3 Jahren jährlich 25 Mio. € eingespart werden, was auch mit Kürzungen der Bezüge durch die flämische Landesregierung zu tun hat.  

Dass dieser Entwurf den Mitarbeitern der VRT an diesem Dienstag (25. Oktober) bereits vorgelegt wurde, sorgt bei der sozialistischen Gewerkschaft ACOD für Unmut: „Wir sehen dies als einen Vertrauensbruch, mit dem die Direktion die Sozialverhandlungen einseitig sprengt.“ Die anderen Gewerkschaften bei der VRT, die christliche ACV und die liberale VSOA, müssen dem Entwurf bis zum 7. November zustimmen. Die ACOD hat in bereits quasi einstimmig verworfen.

Im „Transformationsplan“ der VRT steht auch, dass der Rundfunk keine eigene Fiktion mehr produzieren soll. Das bedeutet, dass diese von Produktionshäusern in der privatwirtschaftlichen Medienlandschaft produziert werden sollen. Das betrifft auch die tägliche VRT-Soap „Thuis“ („Zu Hause“), die „outgesourct“ werden soll. Dies betrifft 70 Mitarbeiter vor und hinter den Kameras. Am Dienstagvormittag sprach die Direktion darüber mit dem „Thuis“-Team, doch dieses legte danach die Arbeit nieder… Zudem droht die ACOD mit weiteren Streiks, z.B. am 9. November, dem allgemeinen nationalen Streiktag. Und sie hat eine Streikankündigung bis zum 31. Dezember eingereicht. 

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