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Schweres Unwetter zog über Flandern und Brüssel hinweg: Sturm, Regen und Hagel aber keine großen Schäden

In der Nacht zum Montag zog ein schweres Unwetter über weite Teile Flanderns und über Brüssel und die Wallonie hinweg. Besonders die Provinzen Ost- und Westflandern sowie Hennehau waren davon betroffen. Im Vorfeld davon erließ das Königliche Wetteramt KMI die Wetterwarnstufe Code Gelb und das belgische Innenministerium schaltete die Notrufnummer 1722 frei.

Andreas Kockartz
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Neben West- und Ostflandern waren aber auch die Provinzen Antwerpen und Limburg von Unwetter und schweren Gewitterstürmen betroffen. Das KMI hatte Sturmböen von 80 bis 100 km/h vorausgesagt. 

In einigen Landesteilen Flandern gab es zudem heftige Hagelschauern. In den sozialen Medien kursieren z.B. Bilder von Hagelbollen, die noch rund anderthalb Stunden nach der Schauer nicht weggeschmolzen waren.

Glücklicherweise sorgten die Unwetter fast nirgendwo für schwere Schäden und es wurden auch keine wesentlichen Überschwemmungen aufgrund von großen Niederschlagsmengen gemeldet.

Nur in Brüssel musste die Feuerwehr letzte Nacht mehrmals wegen überfluteten Straßen ausrücken. Zweimal liefen Keller voll und zwei Bäume wurden durch Sturmböen entwurzelt.

Am Montag und am Dienstag kann es noch zu ungemütlichem Sturmwetter kommen, allerdings laut KMI ohne nennenswerte Niederschläge. In der zweiten Wochenhälfte wird es deutlich mildes und überwiegend trockenes Wetter geben mit Temperaturen, die bis 20°C erreichen können.  

Minitornado in Hennegau

Deutlicher betroffen waren allerdings Teile der Wallonie. In der Provinz Hennegau war vor allem die Region um Peruwelz betroffen. Dort verursachte ein Mini-Tornado Sachschäden. Dächer wurden abgedeckt, Bäume stürzten um und Straßen und Keller wurden überflutet. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. 

Die wallonische Provinz kam dabei besser weg, als einige Regionen in Nordfrankreich unweit der Grenze, wo z.B. ein kleiner Tornado die Stadt Amiens heimsuchte. Hier entstand weitaus größerer Sachschaden.

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