Die peruanische Polizei geht davon aus, dass eine 28-jährige Belgierin, deren sterbliche Überreste letzten Monat von Fischern an einem Flussufer im Süden des Landes entdeckt wurden, durch einen Unfall ums Leben kam. Natacha de Crombrugghe (Foto) aus Linkebeek in Flämisch-Brabant war seit Januar vermisst worden.
Vermisste belgische Touristin starb nach Angaben der peruanischen Polizei durch einen Unfall
In der Samstagsausgabe der französischsprachigen Tageszeitung La Libre wird berichtet, dass die peruanische Polizei davon ausgehe, dass Natacha de Crombrugghe in den Rio Colca gestürzt ist und dass die bei der Autopsie ihrer Leiche festgestellten Knochenbrüche darauf zurückzuführen sind, dass der Fluss sie drei Kilometer weit mitgerissen hat, bevor sie zwischen den Felsen am Ufer stecken geblieben ist.
Nach einer etwa achtmonatigen Suche wurden die Überreste von Natacha de Crombrugghe Ende September zufällig von Fischern am Ufer des Rio Colco entdeckt. Ein an den Überresten durchgeführter DNA-Test bestätigte, dass es sich um die 28-jährige Belgierin handelt, die seit dem 24. Januar vermisst wurde.
Zuvor waren die Umstände ihres Todes unklar gewesen. Erste Untersuchungsergebnisse deuteten darauf hin, dass Natacha durch einen Schlag auf den Kopf gestorben war. Die peruanische Polizei bestätigt nun jedoch, dass ihr Tod ein Unfall war.
Die sterblichen Überreste von Natacha de Crombrugghe werden in Kürze freigegeben. Sie werden eingeäschert, bevor die Eltern ihre Tochter zu ihrer letzten Ruhestätte hier in Belgien bringen. Sie haben den drei Fischern, die die Leiche ihrer Tochter gefunden haben, die versprochene Belohnung von 15.000 US-Dollar für jeden gezahlt, der ihnen Informationen über den Verbleib der Tochter liefern konnte.

