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Flandern investiert in einen "Gamehub", um den Sektor "auf ein höheres Niveau zu bringen"

In Flandern wird ein sogenannter „Gamehub“ entstehen, eine Location, in der Spieleentwickler zusammenarbeiten können und in der es zu entsprechendem Ideenaustausch kommen soll. Dieser „Gamehub“ ist eines der wichtigsten Elemente des neuen Visionspapiers „Level Up Flandern“ von Landesmedienminister Benjamin Dalle (CD&V), die dieser im Rahmen des FACTS-Festivals in Gent vorstellte.

Andreas Kockartz Belga
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Der digitale Spielesektor bleibt im Aufwind, auch in Flandern. Inzwischen sind alleine hier 84 Unternehmen entstanden, die Spiele entwickeln, produzieren und vermarkten. Flanderns Medienminister Dalle sieht in diesem Sektor weiteres Potential, wie er am Samstag beim FACTS-Festival (ein Festival für Fantasy-Comics, -Filme und -Spiele) in Gent sagte.

Dieser „Gamehub“ ist Teil seines Visionspapiers „Level Up Flandern“, dem jetzt die flämische Landesregierung zugestimmt hat. Dieser Plan umfasst 25 Punkte, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Dalle nahm sich zu diesem „Gamehub“ Beispiele aus Finnland und aus den Niederlanden zum Vorbild, wo solche Zentren dem gesamten Spielesektor einen Schub geben konnten. 

Bis zum Sommer sollen dazu die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit im Herbst die Arbeiten zum Entstehen eines solchen „Hubs“ beginnen können, so Landesmedienminister Dalle. 

Der flämische Gamesektor wird wirklich unterschätzt. Hier gibt es ein großes Wachstumspotential.“

Flanderns Medienminister Benjamin Dalle

Mit diesen Plänen geht auch die Anhebung der Finanzierung von Projekten in diesem Sektor einher. Dazu wird das Budget des Spielefonds des Flämischen Audiovisuellen Fonds (VAF) ansehnlich erhöht und zwar schon dieses Jahr auf 2,9 Mio. €. Ab 2023 wird dieser Haushalt auch strukturell angehoben und zwar von jährlich 1,7 Mio. € auf 2,7 Mio. €.

„Der flämische Gamesektor wird wirklich unterschätzt. Hier gibt es ein großes Wachstumspotential, auch außerhalb der klassischen Spiele.“ so Dalle: „Games können in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen. Das kann im Unterricht sein oder bei der mentalen Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Mit unserem Visionspapier bringen wir diesen Sektor auf ein höheres Niveau.“ 

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