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Umfassendes CO2-Projekt im Antwerpener Hafen erhält einen EU-Zuschuss

Das Projekt Kairos@C der Chemieunternehmen Air Liquide und BASF im Hafen von Antwerpen, mit dem CO2 aufgefangen, transportiert und im Nordseeboden gelagert werden soll, bekommt 356,9 Mio. € Subsidien aus dem europäischen Innovationsfonds. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Mit Kairos@C wird eine vollständige Wertschöpfungskette für den Auffang von Kohlenstoff, für den Transport und für die Lagerung entwickelt. Das Projekt wird eine entsprechende CO2-Infrastruktur nutzen, die dazu im Antwerpener Hafen entstehen wird.

Die EU-Kommission hatte im November 2021 bekanntgegeben, dass sie über 1,1 Mia. € in umfassende Projekte investieren wolle, die  neue und „bahnbrechende“ Technologien entwickeln, die dabei helfen sollen, im Rahmen des „Green Deals“ den Ausstoß von CO2 zu verringern.

Insgesamt werden 7 Projekte gefördert. Das Kairos@C-Projekt im Hafen von Antwerpen ist das größte Projekt, dass in diesem Rahmen bezuschusst wird. Das Geld kommt aus dem EU-Emissionshandelsfonds (EU-ETS).

Das in diesem Projekt bei Air Liquide und BASF aufgefangene CO2 kann in Flüssigkeit umgewandelt werden und damit z.B. auch über die Grenzen hinweg transportiert werden. Es könnte damit z.B. in leeren Gasfeldern end- oder zwischengelagert werden.

Bei BASF hieß es dazu, dass alleine dieses Projekt den CO2-Ausstoß in Belgien um bis zu 1,5 % senken werde. Das Karios@C-Projekt ist Teil von Antwerp@C, eine breitgefächerte Initiative im Hafen von Antwerpen, der zum Ziel hat, den Schadstoffausstoß dort langfristig um die Hälfte zu senken. 

Aktuell stößt der Hafen pro Jahr 7,4 Megatonnen CO2 aus und ist damit in der EU (inklusive seiner Industrie) der zweitschmutzigste Hafen… 

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