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Forschungsschiff Belgica nimmt Kurs auf die Arktis

Belgische Geowissenschaftler werden mit dem funkelnagelneuen Forschungsschiff Belgica 2023 erstmals zu einer Arktis-Expedition aufbrechen. Die Wissenschaftler werden die Auswirkungen des Klimawandels auf den Ozean untersuchen, erklärte Kelle Moreau vom Königlichen Institut für Naturwissenschaften Belgiens (IRSN) am Donnerstag bei einem Besuch des Schiffes in Zeebrugge. bei dem unter anderem der Staatssekretär für Wissenschaftspolitik Thomas Dermine (PS) anwesend war.

Martina Luxen
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"Diese neue Ausrüstung wird es uns nicht nur ermöglichen, die Aktivitäten des alten Forschungsschiffes fortzusetzen, sondern auch neue Forschungsarbeiten zu starten", fügte Kelle Moreau hinzu.  

Eine erste Expedition ist für 2023 in die grönländischen Gewässer geplant. "Wir werden dokumentieren, wie sich das Schmelzen des Süßwassers der Eiskappen auf das Meerwasser auswirkt."  

Mit ihrer neuen Ausrüstung kann die Belgica auch Proben aus einer Tiefe von bis zu 5.000 Metern entnehmen. 2022 wird das Schiff in englischen, irischen, spanischen, portugiesischen und italienischen Gewässern aktiv sein. "Es werden Arbeiten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Tier- und Pflanzenwelt im Meer und über die Präsenz von Mikroplastik durchgeführt. Die Teams werden auch Forschungsarbeiten am Boden durchführen. Mit der neuen Ausrüstung an Bord der Belgica gehören wir zu den besten in Europa", meinte Staatssekretär Thomas Dermine. 

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